Irène Zurkinden

Schweiz
11.12.1909, Basel - 27.12.1987, Basel

Malerei, Illustration, Bühnenbilder

Irène Zurkinden wuchs in Basel und in der angrenzenden Gemeinde Münchenstein auf. Der Vater war Zollbeamter und stammte ursprünglich aus Fribourg (CH); die Mutter Jeanne war Tanzlehrerin.

Irène Zurkinden besuchte die Basler Gewerbeschule (Heute Schule für Gestaltung) und belegte Kurse in Zeichnen, Farbenlehre und Grafik.

Bereits während des Studiums entstanden erste Porträtzeichnungen.

1929 unternahm sie ihre erste Reise nach Paris, wo sie eine Weiterbildung an der Acamdémie de la Gande Chaumière besuchte. Mit Meret Oppenheim, die sich um 1927 kennenlernte,  verbrachte sie 1932 mehrere Monate in der Seine-Metropole.

Irène Zurkinden malte szenische Stadtansichten in einem Stil, der sich deutlich am Impressionismus  orientierte. Sie lebte abwechselnd in Paris und Basel. In der Stadt am Rheinknie erwarb sie sich schon bald einen Ruf als gefragte Porträtmalerin. 

1934 lernte Zurkinden den Jazzmusiker Kurt Fenster kennen, Sohn eines brasilianischen Zirkuskünstlers und einer Deutschen. Während der nationalsozialistischen Diktatur emigrierte das Paar nach Paris. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges kehrte Irène Zurkinden in die Schweiz zurück. 1937 kam der Sohne Nicolas (genannt Kolka) und 1943 Stephan zur Welt. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte Zurkinden wieder abwechselnd in Basel und Paris und unternahm von 1948 - 1952 längere Reisen  nach Marokko, Spanien und Italien. Sie entwarf in diesen Jahren u.a. Kostüme und Bühnenbilder für das Stadttheater Basel.

Das Kunstmuseum ehrte ihr Schaffen 1985 mit einer umfassenden Retrospektive.

Verfügbare Werke (Auswahl)

Quellen

Dokumentation Galerie HILT «50 Jahre Gruppe 33»
Katalog der Kunsthalle Basel, 1983, «Irène Zurkinden», Friedrich Reinhardt Verlag