OUTSIDERS

Das Kunstschaffen der Vertretern von Outsider-Kunst (Art Brut, naive Malerei) zeichnet sich durch autodidaktisches Arbeiten von Menschen aus, die oftmals abseits des etablierten Kunstbetriebs stehen. Die Künstler haben keine akademische Ausbildung, sind frei von kommerziellen Zwängen und schaffen Werke aus einer tiefen, inneren Notwendigkeit. 

Die Schöpfer sind oft psychisch erkrankt, gesellschaftliche Aussenseiter oder leben zurückgezogen. Ihre Bildsprache ist unverfälscht, da sie sich nicht an Kunsttrends oder Erwartungen des Marktes orientieren. Sie nutzen zur Arbeit ungewohnte Materialien, die im direkten Umfeld verfügbar sind.


Jakob Greuter (1890 - 1984)

25.8.1890, Riedt/Sulgen - 31.1.1984, St. Gallen

Malerei, Collagen

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Als Chronist seines Alltags dokumentiert er mit seinem «gesponnenes Zeug», wie er seine Malerei zuweilen selbst nannte, das was ihn selber am meisten bewegte.

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Moshe Maurer (1891 - 1971)

25.6.1891, Brody (Ukraine) - 29.5.1971 London


Malerei, Grafik

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Die dargestellten Geschichten aus den jüdischen Ghettos von Galizien sind von einer unergründlichen Magie erfüllt. Die Bilder sind nie folkloristisch, aber voller Melancholie und Träume einer längst versunkenen Welt.

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Nikifor (1895 - 1968)

Eigentlich Epifan Drowniak

21.5.1895, Krynica (Polen) - 10.10.1968, Folusz (Polen)

Malerei

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Nikifor arbeitete in Mischtechnik, vor allem mit Aquarellfarben, Gouache und Wachsstiften. Als Folge des Papiermangels sind die Bilder anfangs oft kleinformatig.


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Friedrich Schröder-Sonnenstern (1892 - 1982)

11.9.1892, Kaukehmen - 10.5.1982, Berlin

Malerei

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«Friedrich der Einzige» wie er sich gerne nannte, hatte viele Gesichter aber eine Mission: «Meine Philosophie ist die Hauptsache. Aber wer keinen Verstand hat, kann das nicht beurteilen.» 

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Germain van der Steen (1897 - 1985)

7.7.1897, Versailles (Frankreich) - 12.4.1985, Corbeille (Frankreich)

Malerei, Grafik
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Naivität und Unbekümmertheit beleben seine üppigen Bilderwelten, oft mit katzenartigen Fabelwesen – er selbst ernannte sich zum «le roi des  chats».


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