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G A L E R I E
AFRICANA |
seit 1950 | |
| since 1950 | ||
| depuis 1950 |
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Weibliche Figur 47 x 10 x 9 cm Nr. 39/96
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Malinke Die Malinke sind eine grosse zu den Kern-Mande (Mande-tan) gehörende Volksgruppe mit etwa 3,5 Millionen Menschen, hauptsächlich über Guinea, Mali, Senegal und Sierra Leone verteilt und seit langem islamisiert ist. Dennoch gibt es, vor allem aus früherer Zeit, einige abstrakt konzipierte Masken, die einen ganz eigenen Stil aufweisen, sowie einige wenige Figuren, die sich ihnen zuschreiben lassen; bei diesen zeigt sich eine Stilmischung, die ihre Einflüsse grösstenteils aus der Skulpturentradition der Bambara, Mossi und Dogon bezieht. Obwohl sie auch von anderen Ethnien Westafrikas getragen werden, gelten die sogenannten Jagdhemden, aus aneinandergenähten, Baumwollstreifen der Schmalbandweberei gefertigt und besetzt mit in Leder gefassten Amuletten, wie Koransprüchen, Tierkrallen und – zähnen, als den Malinke gehörig, ebenso wie die selten anzutreffenden abstrakten Masken, besetzt Quellen: Ulrich Klever: Handbuch der afrikanischen Kunst, München 1975; Karl-Ferdinand Schaedler: Lexikon Afrikanische Kunst und Kultur, München 1994 © Galerie HILT AG Basel, 1999
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