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G A L E R I E
AFRICANA |
seit 1950 | |
| since 1950 | ||
| depuis 1950 |
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Maske mit einem Horn Holz 33 x 18 cm Nr. 53/96
Maske Holz Höhe: 31 cm Nr. 136/93
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Holo Kleine Volksgruppe mit etwa 10'000 Menschen, die beiderseits des Oberlaufs des Kwango im Grenzgebiet zwischen Zaire und Angola lebt. Die Holo sind in ihrer Geschichte, die sich ins 16. Jahrhundert zurück verfolgen lässt, als ihre Königin Nzigra sie von der angolanischen Küste in ihr heutiges Gebiet führte, einer Reihe von Einflüssen ausgesetzt gewesen, die sich deutlich in ihren Skulpturen und Masken ausdrücken. So zogen die Pende durch ihr Gebiet, die Kongo brachten ihnen das heilige Kaolin, sprachlich sind sie mit den Chokwe verwandt und ihre Maskeraden schliesslich sind von den Yaka übernommen. Von den Skulpturen der Holo sind vorallem die Statue der Königin, kultische Figuren und schliesslich die als «Holo-Rahmen» bekannte Relikte der christlichen Missionare nzambi, die in eigenen Häusern nzo santu aufbewahrt werden, zu nennen. Daneben gibt es Helmmasken, die von den Yaka und Suku beeinflusst scheinen, Büffelmasken und Miniaturmasken. Quelle: Karl-Ferdinand Schaedler «Lexikon Afrikanische Kunst und Kultur» (ISBN 3-7814-0374-2) © Galerie HILT AG Basel, 1999
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