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G A L E R I E
AFRICANA |
seit 1950 | |
| since 1950 | ||
| depuis 1950 |
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Maske
Holz 22, 5
x 18 x 13
Nr. 147 / 92 |
Ekoi Volksgruppe im sogenannten «Crossfluss-Gebiet» im Südosten Nigerias, an der Grenze zu Kamerun. Den Ejagham, den «eigentlichen» Ekoi, schreibt man als zu, als erste mit Tanzaufsätzen getanzt zu haben, die aus den Schädeln erschlagener Feinde bestanden. Nirgendwo sonst - weder in Afrika noch in einem anderen Erdteil - sind derartige Kunstgegenstände bekannt. Die Schädel wurden zunächst präpariert, dann mit Leder überzogen, einer Basis aus Holz oder Korbgeflecht versehen und zum Tanzen aufgesetzt. Die Schädel wurden später dann durch solche aus Holz ersetzt, und schliesslich überzog man auch Gesichts- und Stülpmasken mit Leder. Galten diese Schädel bis dahin als Trophäen der Mannbarkeit so wandelten sie sich, bzw. ihre aus Holz geschnitzten Repliken, bewusst oder unbewusst von Trophäen in fiktive Ahnenschädel. Quelle: Karl-Ferdinand Schaedler «Lexikon Afrikanische Kunst und Kultur» (ISBN 3-7814-0374-2) © Galerie HILT AG Basel, 2006/tg
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