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G A L E R I E
AFRICANA |
seit 1950 | |
| since 1950 | ||
| depuis 1950 |
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Tanzende Schlange Holz, bemalt 112 x 14 x 11 cm 22/96
Nimba Maske Holz,
Kupferbeschläge Höhe: 90 cm 105/93
Tanzende
Schlange Holz, bemalt 194
x 25 x 16 cm 63/96
Schlange Holz, bemalt Höhe: 238 cm 71/96
Trommel Holz Höhe: 113,5 cm 41/94
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Baga Kleine Susu-sprechende Volksgruppe in Guinea, die im Hinterland der Hauptstadt Conakry und an der Nordwestküste, südwestlich der Landuma lebt und seit den 1950er Jahren islamisiert ist. Wie diese und die ebenfalls nachbarlichen Nalu verwenden die Baga Masken und Figuren, die zum Simo-Bund gehören, der allerdings heute kaum noch von Bedeutung sein dürfte. Als bekannteste Kunstwerke der Baga - neben meist von Frauenfiguren getragenen grossen Trommeln- gelten die mächtigen Schultermasken Nimba, oft bis zu 60 kg schwere weibliche Büsten mit flachen Brüsten. Die Nimba wurde bei der Reisernte umtanzt und galt insbesondere als Schutzheilige für Schwangere. Anmerkung: Die Bezeichnungen der Objekte ist nicht immer korrekt, da sie teilweise auf Baga, teilweise auf Susu, deren sich heute auch viele Baga bedienen, in der Literatur erscheinen. Es gibt bis heute keinen eingehenden Studien über die Kunst dieser Volksgruppen, da sich die Forscher meist nur einige Monate in diesem Gebiet aufhielten. Quelle: Karl-Ferdinand Schaedler «Lexikon Afrikanische Kunst und Kultur» (ISBN 3-7814-0374-2) © Galerie HILT AG Basel, 2006 / cr-tg
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