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Balletttänzerin

Tempera auf Papier

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Irène Zurkinden (1909-1987)

Schon als Kind malte und zeichnete sie, besuchte als 15-Jährige Kurse in Malerei, Zeichnen und Graphik an der Basler Gewerbeschule und liess sich nach der Schule dort auch zur Modezeichnerin ausbilden. 1929 ermöglichte ihr ein Stipendium einen Studienaufenthalt an der Académie de la Grande Chaumière in Paris. Während 10 Jahren lebte sie fortan abwechselnd in Basel und Paris - in Basel wurde sie zur gefragten Portraitistin, was ihr finanziell das freie Schaffen in Paris ermöglichte. In dieser Zeit unternahm sie auch viele Reisen nach Italien und hielt sich längere Zeit in Venedig auf. 1932 fand ihre erste Einzelausstellung in Basel statt und Ende der Dreissiger Jahre kehrte sie definitiv nach Basel zurück. Sie schloss sich der «Gruppe 33» an, einer Gruppe Basler Maler, Bildhauer und Schriftsteller, die für die Anerkennung und gegen die Benachteiligungen von surrealistisch und abstrakt arbeitender Künstler kämpfte.

 

Das Leben in seiner ganzen Fülle war ihr dauerndes Thema; auf Eindrücke, Erlebnisse und Gedanken reagierte sie einmal mit zartesten Strichen, skizzenhafter Hastigkeit, hastig wirkender Pinselführung oder fast dämonenhaften Ausbrüchen, ein andermal mit exaktester Komposition, sensibel gesetzten Farbakzenten und klaren Linien. Tanzen als Ausdruck von Lust und Leid des Menschen in der Sprache seines Körpers spielte eine zentrale Rolle in ihrem Werk - die Form der Körper hat sie ohne sie genau zu definieren oft nur eindrücklich angedeutet, und in der rhythmischen Vitalität der Tänzer konnte sie zugleich eine instinkthafte, ursprüngliche Sinnlichkeit und Schamlosigkeit darstellen.1962 erhielt sie den Preis des Kunstkredits Basel, 1982 den Preis der Regio Basiliensis für bildende Kunst. Die Kunsthalle Basel zeigte sie 1983 zusammen mit den frühen Mitgliedern der «Gruppe 33», und kurz vor ihrem Tod widmete ihr das Kunstmuseum Basel eine grosse Ausstellung.

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellungen in der Galerie HILT

1996  Irène Zurkinden - Dessins Intimes

 

 

 

Quellen

 

Dokumentation Galerie HILT; «50 Jahre Gruppe 33», Katalog der Kunsthalle Basel, 1983

 

 

 

 

© Copyright Galerie HILT AG, 2000/cr

 

Zur Beachtung: es kann sein, dass abgebildete Werke nicht mehr im Angebot erhältlich sind. Aktuelle Angebote auf Anfrage. Besten Dank für Ihr Verständnis.