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Erich Staub (*1942)

Erich Staub wurde am 18.12.1942 in St. Gallen geboren, wo er bis heute verwurzelt geblieben ist.

 

Erich Staub verbrachte eine behütete Jugendzeit im Kreis der drei Geschwister. Nach Abschluss der Grundschule begann er eine Verkäuferlehre. Doch dieser Beruf befriedigte ihn nicht. Er begann die Hotelfachschule in Interlaken und nahm eine Praktikantenstelle als Kellner an. Bevor er seine gutbürgerliche Existenz hinter sich liess, verdiente er sich seinen Lebensunterhalt als Verkäufer, Flachmaler, Vertreter und Antiquitätenhändler. In seiner Freizeit zeichnete und malte er, um wenigstens im privaten Raum seine gestalterische Phantasie auszuleben.

 

Seine angeborene Kreativität wies den weiteren Weg, und bald erwuchs daraus der Anspruch an sich selber, malerische Perfektion zu erreichen. Irgendwann hatte er genügend Vertrauen gewonnen in sein Talent und seine autodidaktisch erworbene Technik, um als Maler an die Öffentlichkeit zu treten. Staub malt mit Acrylfarben, meist auf Leinwand, gelegentlich auch auf Karton, Pavatex oder Holz.

 

Motivisch bewegen sich seine Bilder zwischen Himmel und Hölle, zwischen Werden und Vergehen. Durch dieses Spannungsfeld zieht sich als roter Faden die Darstellung verschiedener Szenen aus der Appenzeller Sennenkultur. Sie ist geprägt von surrealer Naivität. Staubs Besonderheit in der naiven bäuerlichen Malerei ist die Verfremdung seiner Sennenbilder. In seiner Welt gibt es z.B. unwirklich erotisierte, nach Milch und Sex dürstende Appenzeller.

 

Einen ebenso grossen Raum in seinem Schaffen nehmen Gemälde von Katzen ein. Sein zugleich naturalistischer und surrealistischer Stil erzeugen einen absurd-fantastischen Effekt, der in seiner zugänglichen Skurrilität zu überzeugen vermag.

Ausstellungen fanden in verschiedenen Galerien und Museen der Schweiz sowie in den USA und Grossbritannien statt. Seine Werke sind in diversen Sammlungen vertreten.

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellungen in der Galerie HILT:

 

«Erich Staub» 1972, 1975, 1986

«Anna und Erich Staub» 1977, 1978, 1979, 1980, 1982, 1983, 1985

«CH-Ost: Krüsi, Wey, Greuter, Staub E. & A.» 1990

«3 x CH-Ost: Krüsi, Staub, Vetsch» 1992/93

 

 

 

 

 

Quelle: verschiedene Dokumentationen Galerie Hilt; Künstlerdokumentation des Amtes für Kulturpflege, Kanton St. Gallen, 1984; Zeitung «Die Ostschweiz» 17.9.93

 

 

© Copyright Galerie HILT AG, 2000/2002ab-tr

 

 
 

 


Zur Beachtung: es kann sein, dass abgebildete Werke nicht mehr im Angebot erhältlich sind. Aktuelle Angebote auf Anfrage. Besten Dank für Ihr Verständnis.


 

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