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«Rouges au Bleu», um 1960 Gouache auf Papier K456-1 61 x 45,5 cm signiert unten rechts sold «Composition», 1968 - 1969 Radierung / Aquatinta, Exemplar 55 / 75 K451-V 22 x 34cm signiert unten rechts nummeriert unten links sold |
SERGE POLIAKOFF (1900 - 1969) Serge Poliakoff kam am 8. Januar 1900 in Moskau zur Welt und starb am 12. Oktober 1969 in Paris. 1923 siedelte er nach Paris über und arbeitete dort an der Académie Frochot. Sechs Jahre später folgte seine erste Gruppen- ausstellung in der französischen Hauptstadt. 1935 zog er nach London, um dort die Slade School of Art zu besuchen. Dort wirkte er in verschiedenen Filmen als Gitarrist mit. Während seinem dortigem Studium heiratete er Marcelle Perreur-Lloyd, mit der er einen Sohn, Alexis, hatte. Nach dem zweijährigen Studium kehrte er nach Paris zurück, wo er Kandinsky kennenlernte und dessen abstrakter Bildduktus einen starken Eindruck auf Poliakoff machten. Er traf sich mit vielen anderen Künstlern, u.a. mit Sonia und Robert Delaunay, ohne sich aber stilistisch beeinflussen zu lassen. Seine Bilder wurden vermehrt an renommoierten Orten in Paris ausgestellt, so z.B. im Salon des Indépendants oder im Salle du Centre des Recherches, wo die Avantgarde der abstrakten Malerei vertreten war. Trotz dem zunehmenden Interesse an seinem Schaffen verdiente sich der Künstler seinen Lebensunterhalt weiterhin als Gitarrist und mit als Stoff Designer. Mit dem Erhalt des Prix Kandinsky Ende der 1940er Jahre wurde sein Werk in ganz Europa, Amerika und Japan bekannt. Poliakoff baute seine Werke aus unregelmässigen Farbflächen auf. Die Formen wählte er in Anlehnung an den Kubismus, verzichtete jedoch auf streng geometrische Konstruktionen. Die oftmals mit dem Spachtel aufgetragenen Farbflächen überlagern sich und wirken wie hintereinander gestaffelt. Neben den Ölgemälden schuf er ein umfangreiches grafisches Werk, in dem er zumeist eckigere Formen und intensivere Farben verwendete. Neben der Malerei zeichnete er sich auch für Ausstattungen von Ballettaufführungen verantwortlich. Seine Werke werden in Museen und Galerien auf der ganzen Welt gezeigt. © Copyright Galerie HILT AG, 2009/tr/sc/cr |
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Zur Beachtung: es kann sein, dass abgebildete Werke nicht mehr im Angebot erhältlich sind. Aktuelle Angebote auf Anfrage. Besten Dank für Ihr Verständnis.
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