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«Le Prophète Encerclé», 1965 Radierung & Aquatinta 90 x 63,5 cm signiert und nummeriert Editeur: Maeght Paris Lelong Werkverzeichnis Nr. 396 -sold «Grand Duc II», 1965 Radierung, Exemplar 40/75 90 x 63,5 cm signiert und nummeriert Editeur: Maeght Paris Lelong Werkverzeichnis Nr. 395 K357 «Gravé sur le givre II», 1972 Radierung und Aquatinta 57,5 x 48 cm; unten rechts signiert, unten links mit «h.c.» bezeichnet Editeur: Maeght, Paris Drucker: Arte Adrien Maeght, Paris Werkverzeichnis Lelong Nr. 552 AG430 - sold |
Joan Miró (1893-1983) Joan Miró wurde am 20. April 1893 in der Nähe von Barcelona, in Montroig geboren. Er starb am 25. Dezember 1983 auf Mallorca. Schon im Kindesalter zeigte sich seine Begabung. Er nahm Zeichenunterricht und versuchte wie sein Vater, der Goldschmied und Uhrmacher war, Schmuck zu entwerfen. Nach leidvollen Erfahrungen in der Handelsschule und im Berufsleben zog er sich in das elterliche Landhaus in Montroig zurück. 1912 schrieb er sich an der Kunstschule des rebellischen Malers Galí ein. Anfänglich malte er vor allem Stillleben und Landschaften im Stil der Impressionisten, Fauves und Kubisten. 1918 hatte er eine erste Ausstellung und 1919 besuchte er Paris, wo er von den neuen künstlerischen Strömungen des Dadaismus und des Surrealismus emotional überwältigt wurde. Schon 1920 reist er erneut nach Paris, wo er nun seinen eigenen Stil zu entwickeln begann. Die künstlerische Anerkennung folgte nach einigen Ausstellungen. Inspiriert von seinen Freunden, den Dadaisten, Surrealisten und Futuristen wie z.B. Ernst, Arp, Magritte, Calder, begann er 1928 Collagen und ab 1931 Materialbilder und Objekte zu schaffen. Ab 1934 malte er auch auf eher ungewöhnliche Bildträger wie Masonitplatten, Holz oder Kupfer. 1930 wurden seine Werke erstmals in New York ausgestellt und 1932 schuf er die Bühnenausstattung und Kostüme für das Russische Ballett. Seine Abscheu gegen den nahenden spanischen Bürgerkrieg, gegen die Faschisten und Kriegsgreuel kam in seinen Bildern zum Ausdruck. 1940, zu Beginn des 2. Weltkriegs, zog er mit seiner Frau und Tochter nach Palma de Mallorca. 1948-1954 lebte er wieder in Paris, bevor er endgültig nach Palma auf Mallorca zog, wo er auch mit seinem legendären, graphischen Werk begann. Sein Werk beeinflusste die späteren expressiven Künstler und wirkte als Katalysator für die neue amerikanische Malerei. 1972 wurde die «Fundació Joan Miró» als Museum und Studienzentrum für zeitgenössische Kunst in Barcelona ins Leben gerufen. © Copyright Galerie HILT AG, 2009/kr-cr/sc |
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