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Alexandre Istrati (1915-1991)          

Er wurde am 9.3.1915 in Dorohoi (R) geboren und starb 1991 in Paris.

 

Schon mit 9 Jahren fing er an zu malen, doch zuerst studierte er von 1932-1937 Jura an der Universität von Bukarest. 1938 schloss er mit einem Diplom an der Kunstakademie von Bukarest ab, wo er dann bis 1947 als Professor unterrichtete. 1939 heiratete er die ebenfalls rumänische Malerin Natalia Dumitresco. Er erhielt verschiedene Preise und stellte von 1941-1946 vor allem in Bukarest aus.

 

Durch ein Stipendium des französischen Staates konnten er und seine Frau 1947 nach Paris ziehen, wo sie sich definitiv niederliessen. Er studierte bei André Lhote und an der Ecole des Beaux-Art in Paris.

 

Das Ehepaar freundete sich mit dem Bildhauer Constantin Brancusi an, zog auf seine Bitte hin in ein Atelier neben dem seinen und arbeitete bis zu seinem Tod 1957 für ihn. Sie wurden seine Alleinerben und bauten 1958 auf einem ihnen hinterlassenen Grundstück ein eigenes Atelier. 1965 erhielten er und seine Frau die französische Staatsbürgerschaft.

 

Mit seiner Frau zusammen reorganisierte er das «Atelier Brancusi» im Centre Georges Pompidou, das 1977 eingeweiht werden konnte.

 

Seine Bilder sind überschäumend und romantisch, sie erschliessen eine Welt von Klängen und Farben. Was chaotisch erscheinen mag, ist ein leidenschaftliches Werden und Wachsen der Farben. Manchmal sitzen seine Farbtupfer leicht wie Puder auf der Fläche, die förmlich in der Bewegung des Bildraumes hineingesogen werden. Es sind die Farben, die sein Temperament wiederspiegeln, ab und zu setzen graphische Impulse die Bildfläche in Bewegung - man meint Vibrationen und Zuckungen wahrnehmen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

Preise: u.a. Preis vom «Salon Officiel», Bukarest, 1939; Preis «Musée Simu», Bukarest, 1941; Preis «Kandinsky», Paris, 1953; Preis «Lissone», Mailand, 1957; Preis «Carnegie», Pittsburgh, 1957.

 

Seine Werke sind u.a. im Centre Georges Pompidou in Paris, dem Kunstmuseum in Basel, The Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington D.C., dem Guggenheim Museum in New York, dem Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris und dem Musée d'Art Contemporain in Dunkerque vertreten.

 

Ausstellungen: u.a. Galerie Breteau, Paris, 1949; Gallery Circle and Square, New York, 1953; Städtische Kunsthalle, Mannheim, 1963; Musée Despiau-Wlerick, Mont-de-Marsan (F), 1977; Artcurial, Paris, 1976 und 1983; Galerie Tokoro, Tokyo, 1981.

 

Austellungen in der Galerie HILT: «Alexandre Istrati», 1963

 

Quelle: Katalog «Centre Georges Pompidou» 1981, Paris, Katalog «Musée des Art Décoratifs» 1987, Paris.

 

© Copyright Galerie HILT AG, 1999/ab

 

 
 

 


Zur Beachtung: es kann sein, dass abgebildete Werke nicht mehr im Angebot erhältlich sind. Aktuelle Angebote auf Anfrage. Besten Dank für Ihr Verständnis.


 

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