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Stillleben, 1962

Aquarell

19 x 22 cm

 

 

Zarauz, 1958

Aquarell

14 x 23 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

Romolo Esposito (1913-1991)                Buch erhältlich

Romolo Esposito wurde am 25.8.1913 in Basel geboren und starb auch in seiner Heimatstadt am 23.3.1991.

Schon in jungen Jahren verspürte er den Drang, Gesehenes auf seine Art visuell umzusetzen. So begann er zunächst als Autodidakt zu malen. Nach der obligatorischen Schulausbildung besuchte er zusammen mit Max Kämpf die Basler Kunstgewerbeschule, die er aber angesichts der den Schülern allzu strikt vorgegebenen Aufgaben bald wieder verliess.

 

Sein Aufstieg begann, als er sich der Basler «Gruppe 48» anschloss. Er fiel in dieser Künstlerschar auf dank der ganz eigenen Art einer zeichnerischen Pinselschrift.

 

Romolo Esposito sah keinen Widerspruch darin, seine Fähigkeiten auch kommerziellen Zwecken zur Verfügung zu stellen. Seine langjährige Tätigkeit bei der Bell AG als Chefdekorateur und Werbemann sicherte ihm die finanzielle Grundlage für sein anderweitiges Künstlerleben.

 

 

 

Romolo Esposito beschränkte sich nicht auf eine bestimmte Kunstrichtung. Er schaffte unabhängig von den verschiedenen Stilarten immer Neues, ohne sich stilistisch oder motivisch zu wiederholen. Je nach Eingebung sind seine Werke wild, sanft, skurril oder verträumt gehalten. Von Zeit zu Zeit setzte er sich in seinem künstlerischen Schaffen mit wichtigen Kunstepochen auseinander (wie zum Beispiel dem Kubismus). Es ging ihm dabei nicht um platte Imitation, sondern um ein nachvollziehendes Verstehen der anderen Bildsprache.

 

Das Ziel war, die formalen Vorbilder in seine ganz persönliche Bildsprache einzubeziehen, um eine eigenständige, neuartige Aussagekraft zu erreichen. In seinen Werken werden Landschaften, Tiere, Menschen oder Bäume mittels Fantasie, Farben und naiven Elementen zu einer märchenhaften Darstellung vereint.

Vor allem in der Region Basel wurden Espositos Werke häufig ausgestellt.

 

 

 

 

 

 

Literatur: «Romolo Esposito - Der Mensch und der Künstler», ISBN 3-9520892-3-0, Linsemann AG, Basel

 

Quellen : Artikel der Basler Zeitung vom 20.12.1978, Zeitungsartikel vom 22.8.1991

 

© Galerie HILT AG, 2001/kr-tr

 

 


Zur Beachtung: es kann sein, dass abgebildete Werke nicht mehr im Angebot erhältlich sind. Aktuelle Angebote auf Anfrage. Besten Dank für Ihr Verständnis.


 

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