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Blumen, 1970er Jahre

Gouache auf Papier

AG394 - sold  31 x 22 cm

 

 

 

 

L'Interieur, 1971

Farblithographie 61/160

E148 - sold   62 x 47 cm

 

Otto Abt (1903 - 1982)

Er wurde am 9.6.1903 in Binningen geboren und starb am 1.10.1982 in Basel.

 

Sein Vater war Arzt. Seine Mutter unterstützte viele junge Künstler finanziell, so auch die Ambitionen ihres Sohnes. Nach bestandener Maturität im Internat von Zuoz studierte Otto Abt in Basel Medizin und besuchte gleichzeitig die Gewerbeschule. Dort lernte er seine späteren Freunde Walter Bodmer und Walter K. Wiemken kennen.

 

Eigentlich wollte er wie Gauguin in die Südsee auswandern. Am Morgen wollte er als Arzt wirken und nachmittags als Künstler. Doch alles kam ganz anders. Nach einem Skiunfall musste sein Bein mehrmals operiert werden. Die Jahre von 1925 – 27 musste er zur Genesung in einer Klinik in Leysin verbringen. Dort begann er intensiv zu malen. In dieser Zeit reifte der Entschluss, das Medizinstudium aufzugeben. Zurück in Basel bezog er sein erstes Atelier.

 

Seine frühen Werke hatten noch impressionistische, «corothafte» Züge. Zunehmend beeinflussten ihn jedoch Maler wie Matisse, Braque und Picasso. Dies motivierte ihn, immer öfter Reisen nach Frankreich, später nach Spanien, Jugoslawien und Korsika zu unternehmen.

 

Durch Vorahnungen des Krieges getrieben, entwickelte er allmählich einen surrealistischen Malstil. Die «Gruppe 33» entstand, deren Mitbegründer er war und mit der er viele Ausstellungen bestritt. Ab 1948 reiste er wieder in Europa umher. Seine Bilder wurden unbeschwerter.

 

In den 50er Jahren entstanden viele öffentliche Arbeiten u.a. an Schulhäusern und an der Abdankungskapelle im Basler Friedhof am Hörnli.

 

Ab 1972 wurde Stetten im Elsass, wo er ein Haus erworben hatte, zum Zentrum seines Schaffens. Basel blieb aber sein Lieblingsort. In seinem späten Hauptwerk beschäftigte er sich hauptsächlich mit den grossen Themen des Kreislaufs der Natur und des ewigen Zyklus des Lebens. Daneben setzte er sich über viele Jahre hinweg mit der Basler Fasnacht auseinander. So formte und bemalte er zahlreiche Larven.

 

Ausstellungen

 

Otto Abt Werke wurden in der ganzen Schweiz gezeigt; hauptsächlich in Basel.

 

Werke

 

«Entre chien et loup», 1931, Sammlung Hans Göhner, Arlesheim

«Vor Sonnenaufgang», Majolika, 1934, Brunnenschmuck im Hof der Petersschule, Basel

«Aurore», 1935, Kunstmuseum, Basel

«Comedor», 1960, Sammlung Schweiz. National-Versicherungs-Gesellschaft, Base

«Komposition», Wandbild, 1968, Spiegelfeld-Schule, Binningen

«Jahreszeiten», Glasbilder, 1974-76  Krematorium des Friedhofs am Hörnli, Riehen

«Landschaftliche Komposition», Wandbild, 1975-77, Alterssiedlung

«Zu den drei Brunnen», Riehen

 

 

Quelle/n

 

«Gruppe 33» Editions Galerie «zem Specht», 1983

 

 

 

© Copyright Galerie HILT AG, Basel, 2001/tr

 

Zur Beachtung: es kann sein, dass abgebildete Werke nicht mehr im Angebot erhältlich sind. Aktuelle Angebote auf Anfrage. Besten Dank für Ihr Verständnis.