Er
wurde am 16.2.1941 in Zürich geboren und lebt heute in Paris und seiner
Heimatregion.
Seine
Jugend- und Schulzeit verbrachte er in Zürich. Er besuchte er die
Kunstgewerbeschule, studierte Violoncello und lernte den Beruf des
Herrenschneiders. Neben der Malerei ging er danach noch diversen
Erwerbstätigkeiten nach wie z.B. Dekorateur beim Schweizer Fernsehen,
Schauspieler, Grafiker oder Schreiner. 1963 zog es ihn nach Paris, wo er auch in
der Ecole des Beaux-Arts die Klasse für Radierungen besuchte.
Seine
Gemälde und Gouachen stehen in der Tradition des sogenannten «absoluten
Surrealismus». Was in seinen phantastischen Traumlandschaften zu einer neuen
Realität wird, entspringt dem Unterbewusstsein eines engagierten Zeitgenossen.
Die märchenhaften Idyllen in brüchigem Kolorit, welche sich auf jedem Blatt
ausbreiten, oder die schwebenden Körper und bunten Formschöpfungen leben in
Widersprüchen. Explosionen und schimmernde Strichkaskaden überhöhen die
geometrische Ordnung. Realitätsfragmente und Kindheitserinnerungen erscheinen
zwischen zerfetzten Panoramen. Sein surreales Weltbild ist aber nicht
Selbstzweck: Geht man ihm in den einzelnen Werken nach, trägt es futurologische
Züge und wächst bisweilen zur sozialen Utopie.
Neben
der Tradition des Surrealismus haben auch die Errungenschaften der Pop-Art zur
Beeinflussung und Erweiterung seines Werkes beigetragen.
Er
selbst sagt, seine Bilder entstünden mit Hilfe des Zufalls und seines
Vermögens, eine Konzeption organisch zu schaffen, die sich in jedem Bild
organisch ausdrückt. Es sei eine Suche nach visuellen Tatsachen, vergleichbar
mit musikalischen Tatsachen.
Ausstellungen:
Einzelausstellungen vor allem in Galerien der Schweiz, Portugal und in Paris
Gruppenausstellungenu.a. in Caen, Fontainbleau, Helmhaus Zürich, Kunsthalle
Basel, Kunsthalle Wien, Lissabon und Mailand.
Ausstellungen
in der Galerie HILT: «Hans Zweidler», 1970