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Mairie d’Yvry, près de Paris,

1909 – 1914

Gouache auf Malkarton, 23 x 28 cm

Maurice Utrillo (1883 - 1955)

Maurice Utrillo wurde am 26. Dezember 1883 in Paris geboren und war der Sohn der Pariser Malerin Suzanne Valadon, der, obwohl als Kind lange Zeit bei der Mutter lebend, den Namen des Adoptivvaters, des Kunstkritikers Miguel Utrillo, annahm.

Schon als Jugendlicher war Maurice Utrillo alkoholkrank und machte als 17-Jähriger im Jahre 1900 eine Entwöhnungskur in Sainte Anne. Danach wurde er von seiner Mutter zum Malen angehalten und war auch gleich erfolgreich. 1935 heiratete Maurice Utrillo die Witwe des Kunstsammlers Pauwels Lucie Pauwels, die unter dem Pseudonym Lucie Valore ebenfalls malte.

Er starb am 5. November 1955 72-jährig in Dax bei einem Kuraufenthalt und ist auf dem Pariser Friedhof Cimetirère St. Vincent am Montmartre begraben.

Seine Werke können in folgende Perioden eingeteilt werden: impressionistische Periode (1900 - etwa 1903): die Gemälde dieser Zeit sind noch oft dunkel und düster; Periode von Montmagny (etwa 1904 - 1906): in dieser nördlichen Vorstadt von Paris malte er hauptsächlich Strassenszenen. Allmählich hellten sich die Gemälde auf; weisse Periode (1906-1914): um mehr Helligkeit zu erzielen mischte Utrillo seinen Farben hellen Sand und Gips bei. Helles Rosa und milchiges Weiss dominieren nun seine Bilder; farbige Malerei (ab 1915): damit hatte er seinen bis zu seinem Tode währenden Stil gefunden.

1910 wird der Künstler von den Kunstkritikern F. Jourdan und E. Faure entdeckt, die sein Talent würdigen. Daraufhin nimmt er 1912 erstmals am Salon d'Automne teil. Bis 1914 reist Utrillo in die Bretagne und nach Korsika;

Um 1920 fand seine Malerei allgemeine Anerkennung und 1928 erhielt er vom Staat das Kreuz der französischen Ehrenlegion.

Zusammen mit seiner Mutter Suzanne Valadon stellt er 1924 in der Galerie Bernheim-Jeune in Paris aus - er unternimmt jedoch im selben Jahr auch einen Selbstmordversuch, was wohl auf seine jahrelange Alkoholsucht zurückzuführen sein mag.

Auch im Bereich der Zeichnung ist er bedeutend, so schafft er hier 1926 Bühnenbilder und Kostümentwürfe für Djaghilevs «Ballet Russes».

Seine Bilder entstehen nach der Natur oder nach Postkarten. Seine poetischen Interpretationen der Strassen und Plätze trugen mit dazu bei, das romantische Bild des Quartiers populär zu machen. Wenn er allerdings den Menschen darstellt, so stets als ein in der Gesellschaft vereinzeltes und isoliertes Wesen. 1943 findet im «Salon d'Automne» seine erste grosse Retrospektive statt.

Quelle/n: Wikipedia.org

© Galerie HILT AG, 2007/cr-nm

 

 

 

 


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