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Käferschule, 2005
Mischtechnik auf
Leinwand
100 x 140 cm

Steinsammlung,
2008
Mischtechnik auf
Leinwand
100 x 120 cm

Orchideenblüten,
2007
Mischtechnik auf
Leinwand
70 x 170
cm

Metamorphose, 2008
Acryl, Gouache,
Ölfarbstifte auf Leinwand
70 x 170 cm

Herbst, 2004
Ton,
Öl, Gouache, Tusche
auf
Leinwand
130 x
140 cm |
Regula
Mathys-Hänggi (*19.1.1964)
Die 1964 geborene Basler Künstlerin bannt
Bildkompositionen auf die Leinwand, die sie aus der Liebe zur Natur und
der Lust auf Farben schöpft – besonders schön in ihren kalligrafischen
Bildern zu sehen, deren Bildsprache Eintragungen in Tagebuchblättern
vermuten lassen.
In den Gemälden in Acryl, Gouache oder Öl sind Sammelstücke zu
entdecken, die an einen Spaziergang im Herbstwald oder am Meer erinnern.
Fabelwesen, Insekten und Pflanzen bevölkern abstrakte Farbflächen.
In Natur- und Pflanzenbildern platzt es aus allen Nähten:
Farbenprächtige Blütenregen, Blumenwiesen und Graslandschaften wecken in
uns die Sehnsucht und Erinnerung an Sommer, Sonne und Wärme.
Regula Mathys malt,
unabhängig von den jeweiligen Motiven, zwei Arten von Bildern: Bei den einen
ist sie hochkonzentriert, malt nach einer Idee und einer vorgegebenen
Grundkonstruktion, setzt jeden Strich kühl und exakt, in einem ganz
bestimmten, präzisen Rhythmus.
In der Dominanz der
Komposition, die sich aus der Liebe der Künstlerin zu Ordnung und Disziplin
schöpft – besonders schön in ihren kalligrafischen Bildern zu sehen – mache
sich ihr Über-Ich geltend, würde ein Freudianer formulieren. Doch Sigmund
Freuds grosses Vorbild, Friedrich Nietzsche, hätte vom «apollinischen Typus»
gesprochen, damit massvolle, harmonische, ausgeglichene Charaktere gemeint.
Beim anderen Typus lässt die Künstlerin mehr
Intuition und Empfindung zu, geht einem spontanen Einfall nach, sieht das
entstehende Werk insgesamt «organischer», lebendiger, weniger streng und
formal. Allerdings kommt es auch hier nicht zu völlig unkontrollierten
emotionalen Ausbrüchen, wie es gemäss Nietzsche dem «dionysischen Idealtypus» (rauschhaft, leidenschaftlich, heroisch) entsprechen würde.
Gleichbleibend ist
ihre Maltechnik und der Vorgang beim Bildaufbau: Noch bevor Regula Mathys
das zu malende Bild zu Papier oder Leinwand bringt, hat sie es in der
Konzeption gedanklich festgelegt. Farbschichten werden
übereinandergelegt, überdeckt und wieder weggekritzelt. Es gilt also, ein
Gedankenprojekt möglichst genau malerisch umzusetzen.
Darum definiert
sie sich als eher kopflastige Malerin...
Das künstlerische
Werk von Regula Mathys zeichnet sich durch eine grosse Vielfalt aus. Sie
malt Bilder, deren kaligrafische Bildsprache uns Eintragungen in
Tagebuchblättern vermuten lassen. Auf Leinwänden sind Fundstücke zu
entdecken, die an einen Spaziergang am Meer erinnern. Tiere, Fabelwesen
und Menschen wechseln von gegenständlichen Darstellungen in abstrakte
Farbflächen.
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Biographie (Kurzübersicht)
19.1.1964 geboren in
Basel
1984 - 86
Ausbildung zur Primarlehrerin in Liestal
1986 - 89
Unterricht an der Mittelstufe der Primarschule Lausen
1989 - 90
Vorkurs an der Schule für Gestaltung in Zürich
1991
Reise nach Mittel- und Südamerika
1991 - 92
Grundstudium Psychologie, Kunstgeschichte im Nebenfach
1991 - 00
Intensives künstlerisches Arbeiten zum Thema: Spuren, Schrift & Farbe;
div. Kurse
2000
Aufbau eine eigenen Ateliers in Reinach
2003
Mitglied der SGBK (Schweizerische Gesellschaft Bildender KünstlerInnen) Ausstellungen
1999 Galerie Rotstab, Liestal
(EA)
2002 Kunsthalle Baselland,
Muttenz (EA)
2002 Galerie HILT, Basel (EA)
2003 SGBK (Schweizerische
Gesellschaft Bildender KünstlerInnen), Allschwil (GA)
2003 Atelier, Reinach «Portes ouvertes»
2003 Galerie HILT, Basel «Kunstapéro»
(GA)
2004 Galerie Kunstreich, Bern
(EA)
2004 Galerie HILT, Basel: «Der
Traum vom Fliegen»
(GA)
2005 Galerie HILT, Basel:
«Frühlingserwachen» (EA)
2005 Galerie HILT, Basel: «Auf
Neptuns Spuren» (GA)
2006 Galerie HILT, Basel: «Feuer
und Flamme» (GA)
2007 Galerie HILT, Basel: «Mutter
Erde, weites Land» (GA)
2007 Galerie Werkstatt, Reinach;
Galerie Gemeindehaus, Reinach (EA)
2009 Galerie HILT, Basel:
«Symmetrien»
EA = Einzelausstellung, GA = Gruppenausstellung
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