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Stilllieben, 1966

Steindruckmalerei

E479   61 x 70,5 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

N.Y., 1969

Steindruckmalerei

E708   28 x 43 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christian Kruck (1925-1985)

Geboren wurde er am 12.2.1925 in Hamburg, verstorben ist er am 18.9.1985 in Frankfurt.

1936 übersiedelte die Familie Kruck von Hamburg nach Nürnberg. 1939-42 ging Christian Kruck in eine Lehre als Steindrucker. Anschliessend studierte er Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Professor Otto Michael Schmitt und Professor Hermann Wilhelm. In dieser Zeit lernte er die Malerin Linde Körner kennen, seiner späteren Frau.

1943-46 war er beim Militär und geriet alsbald in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg setzte er sein Studium in Nürnberg und Freiburg fort. Die Begegnung mit Erich Heckel weckte in ihm sein Interesse für die Graphik. 1949 lernte er Otto Dix und Curth Georg Becker kennen. Kruck wurde freischaffender Künstler in Hamburg.

1950 folgte die Heirat mit Linde Körner. Mit seiner Frau unternahm er anschliessend eine grosse Italienreise.

1953 wurde er technischer Leiter der Druckwerkstätten an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste (Städelschule) in Frankfurt. Wieder erfolgte eine längere Reise nach Italien mit Aufenthalt auf Stromboli.

1962 erhielt er einen Lehrauftrag am Pratt-Graphik-Art-Center in New York. 1965 beteiligte er sich an der Ausführung der Mappe II «Europäische Graphik» bei Ketterer in München. Um die gleiche Zeit entstanden erste plastische Arbeiten. Anschliessend reiste er wiederum nach New York und Washington.

Eine weitere Studienreise führte ihn auf die Kanarischen Inseln. 1970 wurde er Dozent für Druckgraphik an der Städelschule in Frankfurt. Zu dieser Zeit entstanden keramische Arbeiten, anschliessend hielt er sich für längere Zeit in Latium (I) auf. Wieder in Deutschland entstanden zahlreiche Bronzearbeiten.

Seine besondere Liebe galt der Farblithographie, er nannte seine Arbeiten «Steindruckmalereien» und entwickelte dafür ein eigenes Verfahren. Seine Lithographien weisen einen aquarellhaften Charakter auf, der durch leicht lasierende Tonwerte erreicht wurde. Seine Motive waren nicht nur Landschaften, ihn interessierten auch Stillleben und figürliche Darstellungen bis hin zur Porträtmalerei. In immer neuen Varianten erprobte er seine Themen wie z.B. die Reisebilder von Stromboli, Spanien und New York. Er war nie ein detailgetreuer Landschaftsmaler, sondern seine Bilder spiegeln Seelenlandschaften, in denen Gesehenes und Erlebtes wiedergegeben wurde. In der Bildhauerei trat besonders das Figurative hervor, die durch zahlreiche Zeichnungen begleitet wurde.

 

Preise (Auswahl)

Senefelder-Stiftung Preis, 1975; Daniel-Henry-Kahnweiler Preis, 1985

 

Publikationen

Christian Kruck: «Steindruckmalerei»; Heinrich Lenhardt, D-Kaiserslautern, 1985

Christian Kruck: «Aquarelle und Lithographien»; Museum Wiesbaden 1986

Christian Kruck: «Italiens Tage»; Edition Fichter, D-Frankfurt, 1998

 

Ausstellungen in der Galerie HILT: «Christian Kruck», 1964

Quelle: Dokumentation der Galerie HILT

 
 

 


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