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Le mordant, 1983

Farblithographie

Exemplar 55 / 100

74 x 54,5 cm

 

La licence de la marieée, 1983

Farb-Lithographie e.a.

Auflage: 500 Exemplare

75 x 55 cm

 

Alexandre, 1985

Original Farblithographie

Exemplar: 80/100

54 x 74 cm

Eugène Ionesco (1909-1994)

Eugène Ionesco wurde am 26. November 1909 in Slatina (Rumänien) geboren und starb am 28. März 1994 in seiner Pariser Wohnung.

Er galt als wohl bedeutendster franz. Dramatiker der Nachkriegszeit. Eugène kehrte, nach dem er und seine Familie 1911 nach Paris gezogen war, wieder nach Rumänien zurück, wo er das Gymnasium Stantul Sava besuchte. 1926 verkrachte er mit seinem Vater und zog zu seiner Mutter. 1928 absolvierte Eugène Ionesco das Abitur an der «Lycée de Craiova» und begann 1929 französische Sprache und Literatur an der Universität Bukarest zu studieren.

1936 heiratete er Rodica Burlanu, eine Philosophie- und Jurastudentin aus einflussreicher rumänischer Familie. Ionescos Mutter starb im selben Jahr. Während dieser Zeit wurde er auch mit dem aufkeimenden Faschismus in den Strassen von Bukarest konfrontiert.

1937 lehrte er als Gymnasiallehrer in Bukarest. 1938 erhielt Ionesco ein Stipendium für ein Studium in Paris, worauf er Rumänien verlies. In Paris fand Ionesco Gefallen an den Werken von Emmanuel Mounier, Nicolas Berdiaev, Jacques Maritain und Gabriel Marcel.

1944 kam Ionescos einziges Kind, Tochter Marie-France zur Welt. 1945 arbeitete er als Korrektor in einem Verlag für Verwaltungspublikationen in Paris. Im November 1948 starb sein Vater.

1948-1949 konzipierte Ionesco sein erstes Stück «Die kahle Sängerin», welches 1950 aufgeführt wurde und bei Kritiker und Literaten grosse Beachtung fand.

Im Herbst 1957 erschien die Erzählung «Rhinocéros» (die Nashörner), welche im Herbst 1959 als Theaterstück in Düsseldorf uraufgeführt wurde.

Unaufhaltsam avancierte Ionesco nun zu einem etablierten Autor, der mit Preisen und Ehrungen überhäuft wurde. 1970 wurde Ionesco «Chevalier» der Ehrenlegion (Légion d'Honneur) und im selben Jahr wurde er auch in die «Akadémie Française» aufgenommen.

1975 kam sein letztes Stück heraus, «L’Homme aux valises» (Der Mann mit dem Koffer).

In den 1980er und 90er Jahren verfiel Ionesco zunehmend in schwere Depressionen; er begann mit Malerei dagegen anzukämpfen. Neben zahlreichen Gemälden entstanden auch viele graphische Arbeiten.

1989 sind es gesundheitliche Probleme, welche Ionesco daran hindern, sich auch persönlich für die Menschenrechte in Rumänien einzusetzen.

Als Eugène Ionesco 84-jährig starb, war er nicht nur ungekrönter König des sogenannten «Theater des Absurden», sondern galt auch als einer der grossen neueren französischen Dramatiker überhaupt. Seine letzte Botschaft auf dem Grabstein: «Prier le je ne sais qui - j'espère: Jésus-Christ».

 

 

 

 

 

 

 

Interessanter Link:  www.Ionesco.de

Quelle

www.Ionesco.de,

 

 

© Copyright Galerie HILT AG, 2006/ab-cr

 

 


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