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«Samurai», 1965

Öl auf Papier

48 x 34 cm

signiert und datiert unten rechts

E903

 

 

«Astronaut», 1970er Jahre

Aluminium Skulptur

167 x 40 x 38 cm  - E939

 

 

«Samurai», 1965/66

Farblithographie

Auflage: 90 Expl.

signiert unten rechts, num-

meriert unten links

50 x 35 cm - E926

 

 

«Samurai», 1965

Öl auf Papier

Grösse: 50 x 70 cm

signiert und datiert unten

rechts - E910

Walter Heckmann (1929 – 1994)

Er wurde am 10.1.1929 in Freiburg i. Br. geboren und starb dort am 26.6.1994.

 

Seine Kindheit verbrachte er abwechselnd bei Weinheim und Freiburg. Nach seiner Schulzeit absolvierte Walter Heckmann eine technische Zeichnerlehre.

 

Von 1948 bis 1950 besuchte er die Ausländerakademie in Freiburg und studierte bis 1952 an der Akademie in München Malerei.

Ab 1953 war er hauptsächlich als Bildhauer tätig und arbeitete längere Zeit in Italien und Frankreich. Studienreisen führten ihn nach Holland, Österreich, Belgien und Skandinavien.

1958 liess er sich endgültig als freischaffender Bildhauer in Freiburg nieder.

 

Seine Modelle waren aus Styropor, die er unter Mithilfe eines Bügeleisens aufbaute und formte. Aus diesen bizarren Formen entstand danach der Metallguss. Auf den ersten Blick erscheinen die Plastiken wie Figuren aus einer anderen, exotischen Welt. Die Gebilde stellen Menschen, Pflanzen und Tiere dar. Die Skulpturen Heckmanns wurden unterschiedlich interpretiert: von Traumgestalten (teils Heitere, teils Ernste bis zu Bedrohlichen) über «Augen» die überall, vereinzelt oder zu mehreren aus dem plastischen Körper hervortauchen bis hin zu skurilen Wesen. Einige deuten aber auch auf technische Apparaturen und Monturen hin, wie z.B. Raumraketen, Taucher oder Astronautenhelme etc.

 

Beeinflusst durch die Bilder von Max Ernst malte er in seinen künstlerischen Anfängen ausdrucksstarke Aquarelle. In surrealer Umdeutung oder Verfremdung bewegten sich seine Figuren wie z.B. Zwerge mit Wasserköpfen, merkwürdige Riesenfrüchte, misslungene Kürbisse oder Melonen, die an die Experimente eines verwegenen Gärtners erinnerten.

 

Wie bei seinen Skulpturen waren seine Werke spukhaft und komisch – oder bedrohlich. Seine Farbpalette bestach durch schwarz-weiss-graue bis hin zu farbigen Parzellen, die von transparenten und pastosen Arbeiten durchwoben waren. Mit der Zeit wurden seine Werke immer abstrakter, doch nie waren seine Bilder nur gemalte Varianten oder Skizzen zu seinen Skulpturen, sondern eigenwillige Werke, die speziell durch die Richtigkeit der Farbbezeichnung auffielen.

 

Ausstellungen fanden in namhaften Galerien im In- und Ausland statt, Walter Heckmann war zu seiner Zeit der einzige international bekannte bildende Künstler seiner Stadt Freiburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellungen in der Galerie HILT: 1965; «Eiserne Fabeltiere», 1966; Werke aus den 60er

Jahren «Freiburger Zeit», Metallfiguren und Gemälde «Samurai», 1994.

 

Quelle: Dokumentationen Galerie HILT

 

 

© Copyright Galerie HILT AG, 2000/ss

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 


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