Regula Mathys-Hänggi: Frühlingserwachen

Ausstellung vom 15. Januar bis 26. Februar 2005

PRESSESTIMMEN

 


 

MOSAIK. Was an den Gouachen und Ölbildern der Baslerin Regula MathysHänggi frappiert, sind die fast mosaikartig aneinandergefügten Farbpunkte, die stakkatohaft gesetzten Farbstriche, die sich zur pastosen Bildmaterie verdichten.

Genaueres Betrachten lässt in der Galerie HILT farbprächtige Blütenregen, saftige Blumenwiesen und Graslandschaften erkennen, die wohl bei jedermann heftiges Verlangen nach Frühling, Sonne und Wärme erzeugen. Bilder wie «Morgengold» oder «Morgentau» bezaubern vor allem durch die Farbe: durch das strahlende Rot des Vordergrunds oder die grünblauen, eher kühleren Töne im hinteren Bildbereich.

RHYTHMUS. Aus Farbtupfen und Farbflächen - dick aufgetragen und satt bis an die Ränder ausgemalt - setzen sich die Bildmotive zusammen, die erstaunlicherweise nie ausschnitthaft, sondern als geschlossene Kompositionen wirken.

Neben Werkphasen, in denen die Künstlerin nach streng vorgegebenen Grundmustern und in ganz präzisem Rhythmus arbeitet, kommt es immer wieder zu Ausbrüchen in eine stark gefühlsbetonte Malerei, wie es die aktuelle Serie unter dem Titel «Frühlingserwachen» eindrücklich vor Augen führt.

Renate Dürst

Basler Zeitung – Kulturmagazin

Donnerstag, 20.1.2005

 

 


 

In seiner derzeitigen Ausstellung präsentiert der Galerist an der Freie Strasse 88 in Basel neue Arbeiten der Malerin Regula Mathys-Hänggi aus Reinach.

Diese stellt ihre rund 30 Werke umfassende Kollektion unter das Motto «Frühlingserwachen» und erfüllt damit den Raum mit Farbe und Lebensfreude. Die Künstlerin verfügt über einen eigenen, von temperamentvoller Pinselführung und stark pastosem Farbauftrag geprägten Malstil, der ihren Bildern Lebendigkeit und Struktur verleiht.

Ohne naturalistisch, sondern eher fleckenhaft gelöst zu sein, vermitteln die Darstellungen Impressionen von Blumensträuchern oder Wiesenteilstücken. Obwohl locker wirkend, besitzen die Kompositionen in ihrem formalen Gesamtaufbau eine vertikale, horizontale oder runde Gliederung, die sie zu einer geschlossenen Einheit macht.

Koloristisch meist auf einer Farbskala aufgebaut, besitzen die Bilder eine starke atmosphärische Ausstrahlung. Den beinahe rhythmisch gegliederten Grashalmen eines Wiesenstückes stehen an anderer Stelle Gartenpartien mit sanften Blumenpolstern oder aber grossfleckige, aus markanten Grünzonen aufragende Blütenkelche gegenüber.

Stefy Plattner

bz Basellandschaftliche Zeitung - Galerienbummel

Mittwoch, 19. Januar 2005